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Morning Routine

Wie beginnt man seinen Tag richtig?


Der richtige Start in den Tag kann oftmals über den ganzen weiteren Verlauf entscheiden. Mehr Ruhe am Morgen sorgt auch für mehr Ausgeglichenheit während des Tages. Eine gesunde Morgenroutine entspannt, beugt Stress vor und hilft, den Tag produktiver zu gestalten.

Hier ein paar Tipps, die euch helfen, eure perfekte Morgenroutine zu kreieren:

#1: Beginnt den Tag zu eurer Zeit!

Je nachdem wie zeitgebunden man durch seine Arbeit ist, sollte man den Tag zu einer Zeit starten, die einem persönlich gut tut. Ihr seid kein Frühaufsteher? Die wenigsten Menschen sind von Natur aus morgen topfit. Laut Studien sind mehr als 65% der Menschen in Österreich sogenannte "Eulen". Das heißt sie sind nachts schlichtweg produktiver und brauchen deshalb morgens ein bisschen mehr Schlaf. Deshalb: Alles zu eurer Zeit!

#2: Plant ausreichend Zeit ein!

Tut euch selbst und anderen einen Gefallen und steht rechtzeitig auf. Stress am Morgen erzeugt nur Kummer und Sorgen! Deshalb lieber ein paar Minuten mehr einplanen und der Tag darf entspannt und stressfrei starten. Überlegt euch am Abend, wie viel Zeit ihr morgens braucht, stellt den Wecker rechtzeitig und startet stressfrei in den Tag.

#3: Move it!

Bewegung am Morgen bringt den Kreislauf in Schwung und erhöht die Sauerstoffzufuhr! Besonders angenehm und entspannend ist Yoga am Morgen. Sanfte Bewegungen fördern die Durchblutung, mobilisieren die Gelenke und wirken ausgleichend auf Körper und Geist. Oftmals reichen schon 15 Minuten täglich, um langanhaltende Effekte zu erzielen und Kopf und Körper auf den bevorstehenden Tag vorzubereiten.

#4: Find your balance!

Je entspannter und ausgeglichener ihr in den Tag startet, desto besser könnt ihr beruflichem und gesellschaftlichem Druck standhalten. Gerade im Beruf wird man häufig mit stressigen Situationen konfrontiert, die einem einiges abverlangen. Nicht selten fühlt man sich ausgebrannt, wenn man am Abend nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt. Gerade in solchen Zeiten ist es von großem Wert, am Morgen ein bisschen Zeit für Yoga und vor allem für sich selbst einzuplanen.
Es gibt spezielle Übungen, die es euch ermöglichen, neue Kraft zu schöpfen und den Kopf frei zu kriegen und auch frei zu halten! ;)

#5: Probieren geht über Studieren!

Bevor ihr denkt, ach Yoga brauche ich nicht, probiert es einfach aus. Mit ein paar kleinen Übungen am Morgen lassen sich schon schnell Ergebnisse und Veränderungen erzielen. Hier ein/zwei Übungen zum Nachmachen für Zuhause:

  1. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
    Der herabschauende Hund ist im Yoga ein wahrer Alleskönner! Er zählt zu den Umkehrhaltungen - da sich das Herz praktisch über dem Kopf befindet. Umkehrhaltungen haben eine beruhigende Wirkung und unterstützen die Atmung, dadurch kann sich der Puls leicht beruhigen und der ganze Stress fällt von deinem System ab. Der herabschauende Hund ist allerdings nur entspannend, wenn er richtig ausgeführt wird. Deshalb hier ein paar Punkte, die es zu beachten gilt:
    - Um den richtigen Abstand zwischen Händen und Füßen zu haben, kommt über den Liegestütz in den herabschauenden Hund.
    - Hände sind schulterbreit und die Füße hüftbreit auf der Matte platziert
    - Schiebt die Hüften nach oben in Richtung Decke. Spürt ihr eine Rundung im Rücken, kommt auf die Zehenspitzen, beugt die Knie ein wenig und streckt den Rücken lang, sodass eure Hüften der höchste Punkt sind.
  2. Drehsitz (Ardha Matsyendrasana)
    Drehhaltungen im Yoga helfen euch, euren Körper auszugleichen. Diese spezielle Yogaübung ist nicht statisch, sondern dynamisch auszuführen. Das heißt ihr arbeitet eng mit eurer Atmung zusammen. Zunächst setzt ihr euch im Langsitz auf den Boden/eure Matte. Streckt die Beine lang nach vorne aus und zieht euer rechtes Knie Richtung Brust. Streckt den Oberkörper lang mit der Einatmung, umfasst euer rechtes Knie mit dem linken Arm und bringt euren rechten Arm hinter euch als Stütze. Ihr sitzt aufrecht. Mit jedem Einatmen streckt ihr die Kopfkrone etwas weiter in Richtung Decke und mit jedem Ausatmen dreht ihr euch etwas weiter auf, sodass euer Blick hinter euch geht. Bleibt für mindestens fünf gleichmäßige Atemzüge in dieser Pose, bevor ihr die Seite wechselt.
  3. Atmung (Pranayama)
    Ein sehr wichtiger Bestandteil von Yoga und auch von sogenannter Stressbewältigung ist die Atmung. Genau, denn gerade die entspannte Atmung im Yoga wirkt beruhigend auf das Nervensystem und den Blutdruck. So kann der ganze Stress einfach von euch abfallen und euer Körper kommt zur Ruhe. Konzentriert euch während des Yogas auf einen gleichmäßigen Atem und schon werdet ihr merken, wie sich euer ganzer Körper nach und nach entspannt.

Ihr seht, eine Morgenroutine, die nach euren Wünschen und Vorlieben gestaltet ist, kann euer Leben entschleunigen und vor allem Stress auch vorbeugen. Deshalb - probiert es einfach aus und findet heraus, ob sich bei euch etwas verändert!

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